Geschlechtsidentität/LGBTQIA+
Das, was man tief im Inneren über sich selbst weiß und fühlt, bildet die Geschlechtsidentität: das persönliche Empfinden, ein Mann, eine Frau, beides, keines von beidem oder außerhalb dieser Einordnungen.
Die Geschlechtsidentität ist ein Mosaik aus vielen kleinen Teilen, die zusammen ein einzigartiges, wundervolles Bild ergeben.
Grundsätzlich unterscheidet man aber zwei große Bereiche:
- Binäre Geschlechtsidentitäten (Binary): Dies sind die traditionellen Geschlechtsidentitäten, die in vielen Gesellschaften als die "Standardoptionen" betrachtet werden.
- Nicht-binäre Geschlechtsidentitäten (Non-binary): Dies ist ein Überbegriff für alle Geschlechtsidentitäten, die sich nicht ausschließlich als Mann oder Frau definieren. Das Spektrum der nicht-binären Identitäten ist sehr breit und kann umfassen.
Oft wird versucht, Menschen in vorgefertigte Kategorien einzuordnen, was jedoch der Vielfalt der Geschlechtsidentitäten nicht gerecht wird.


Es ist wichtig zu betonen, dass die Geschlechtsidentität nicht mit dem biologischen Geschlecht gleichzusetzen ist, sondern eine eigenständige Dimension darstellt.
Vom ersten Gefühl an bis zur vollen Entfaltung deines wahren Potenzials: Ich stehe dir bei allen Schritten deiner Identitätsfindung zur Seite. Mein Ziel ist es, dich dabei zu bestärken, deine Ziele zu erreichen und ein erfülltes Leben zu führen.
Die Begleitung bei der Geschlechtsidentität bezieht sich auf die vielfältige Unterstützung, die Menschen auf ihrem Weg der Selbsterkundung, des Verständnisses und des Lebens ihrer Geschlechtsidentität erhalten können. Sie ist ein wesentlicher Aspekt der Fürsorge und Unterstützung für Personen, die sich mit ihrer Geschlechtsidentität auseinandersetzen, insbesondere wenn diese vom bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht abweicht.
Diese Begleitung ist nicht dazu da, eine Geschlechtsidentität zu "bestimmen" oder zu "verändern", sondern vielmehr dazu, die Person in ihrem individuellen Prozess zu stärken und zu unterstützen. Das Hauptziel ist das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit der betroffenen Person.
